Sie befinden sich hier :
Rechtsgebiete » Verbraucherrecht » Bankrecht: Zusatzgebühren für Überweisung bei Überziehung des Dispo-Kredits sind rechtswidrig
Bankrecht: Zusatzgebühren für Überweisung bei Überziehung des Dispo-Kredits sind rechtswidrig
Rechtsanwalt Kuprat Dresden
Bankrecht:
Zusatzgebühren für Überweisung bei Überziehung des Dispo-Kredits sind
rechtswidrig
Haben Bank-Kunden ihren Dispo-Kredit
überzogen, darf ihnen die Bank keine Zusatzgebühren für jede einzelne
Überweisung in Rechnung stellen.
Diese verbraucherfreundliche
Entscheidung traf das Landgericht (LG) Frankfurt a.M. im Fall eines Bankkunden,
der sich gegen eine entsprechende Vorgehensweise seines Bankinstituts zur Wehr
gesetzt hatte. Obwohl der Kunde seinen eingeräumten Dispositionskredit
überzogen hatte, hatte die Bank den Kredit nicht gekündigt. Sie hatte vielmehr
eine weitere Überziehung geduldet und mit einem erhöhten Zinssatz belegt. Zudem
verlangte sie in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen noch ein Entgelt von
fünf EUR für vom Kunden veranlasste Transaktionen.
Diese Klausel sei unangemessen und
rechtswidrig, urteilte das Gericht. Die Bank decke ihr erhöhtes Ausfallrisiko
bei stark überzogenen Konten bereits durch die extrahohen Zinsen ab. Die
Ausführung einer Überweisung bedeute keinen zusätzlichen Aufwand, wenn der
Dispo-Kredit überzogen sei. Sie dürfe deshalb auch nicht kostenpflichtig sein
(LG Frankfurt a.M., 2-02 O 3/09, n.rkr.).
Haftungsausschluss: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Haftung und Gewähr für die Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit und Qualität der Inhalte sind ausgeschlossen. Die Informationen stellen keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar und begründen kein Beratungsverhältnis.
ohne wirksame Einwilligung des Klägers besteht schwerwiegende Verletzung seines Persönlichkeitsrechts LG München I, 9 O 18165/07 Rechtsanwalt Kuprat Dresden
außerordentliche fristlose Kündung wegen Körperverletzung des Arbeitgebers Notwehr ließe Kündigungsggrund entfallen Greift der Arbeitnehmer den Arbeitgeber tätlich an, rechtfertigt dies seine fristlose Kündigung LAG Rheinland-Pfalz, 6 Sa 196/08 Rechtsanwalt Kuprat Dresden
Prüfpflicht des Bieters / Käufers Angaben des Verkäufers im Angebot maßgeblich Sittenwidrigkeit LG München I, 34 S 20431/04 Rechtsanwalt Kuprat Dresden
Gutgläubigkeit führt zum berechtigten Vorsteuerabzug bei Karusselgeschäften...EuGH - Urteil v. 06.07.2006 zu Art. 17 der 6. Richtlinie 77/388/EWG...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte mit Urteil vom 09.02.2006 (Az.: V R 22/03) über die umsatzsteuerrechtliche Behandlung des „Sale-and-lease-back“-Verfahren entschieden...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Die Gewerbesteuerbefreiung nach § 3 Nr. 20 Buchst. c GewStG kommt auch dem Besitzunternehmen zugute (BFH, Urteil v. 29.03.2006 - X R 59/00)...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Teilwertabschreibung bei abnutzbaren Wirtschaftsgut nur möglich, wenn der Teilwert des Wirtschaftsguts zum Bilanzstichtag voraussichtlich mindestens für die halbe Restnutzungsdauer unter dem planmäßigen Restbuchwert liegt...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Beiträge zur Altersvorsorge sind derzeit nur beschränkt als Sonderausgaben abziehbar...Gerichtsverfahren vor dem Bundesfinanzhof (Az. X R 45/02 und X R 11/05) und Bundesverfassungsgericht (Az. 2 BvR 2299/04) anhängig...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Bundessozialgericht, Urteil vom 12.07.2006 (Az.: B 11a AL 55/05 R)...Sperrzeitverhängung der Bundesagentur für Arbeit... befristetes Arbeitsverhältnis... Kündigung... Rechtsanwalt Tino Kuprat... Dresden