Sie befinden sich hier :
Rechtsgebiete » Arbeitsrecht » Kündigungsrecht: Verstoß gegen betriebliches Rauchverbot kann zur Kündigung berechtigen
Kündigungsrecht: Verstoß gegen betriebliches Rauchverbot kann zur Kündigung berechtigen
LAG Köln, 4 Sa 590/08 Arbeitsrecht Rechtsanwalt Kuprat Dresden
Verstößt ein Arbeitnehmer mehrfach gegen das betriebliche
Rauchverbot, kann eine fristgerechte Kündigung wirksam sein.
Diese Entscheidung traf das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln
im Fall eines Arbeitnehmers, der in der Lebensmittelproduktion beschäftigt war.
Im Lager galt zum Schutz der Lebensmittel und aus Brandschutzgründen ein
Rauchverbot. Als der Arbeitnehmer vom Geschäftsführer rauchend dort angetroffen
wurde, erhielt er eine Abmahnung. Weniger als drei Monate danach rauchte der
Arbeitnehmer erneut im Lager. Daraufhin wurde ihm fristgerecht gekündigt.
Zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat wurde jedoch vereinbart, dass wegen
des Alters und der langen Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers die Kündigung
zurückgenommen werden sollte, wenn dieser innerhalb der Kündigungsfrist nicht
mehr gegen die Betriebsordnung verstoße. Weil kein neuer Verstoß festgestellt
wurde, wurde das Arbeitsverhältnis über den Kündigungstermin fortgesetzt.
Wenige Monate später wurde der Arbeitnehmer jedoch wieder beim Rauchen im Lager
erwischt. Der Arbeitgeber kündigte daraufhin erneut fristgerecht. Die
Kündigungsschutzklage gegen diese Kündigung blieb in allen Instanzen erfolglos
(LAG Köln, 4 Sa 590/08).
Haftungsausschluss: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Haftung und Gewähr für die Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit und Qualität der Inhalte sind ausgeschlossen. Die Informationen stellen keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar und begründen kein Beratungsverhältnis.
ohne wirksame Einwilligung des Klägers besteht schwerwiegende Verletzung seines Persönlichkeitsrechts LG München I, 9 O 18165/07 Rechtsanwalt Kuprat Dresden
außerordentliche fristlose Kündung wegen Körperverletzung des Arbeitgebers Notwehr ließe Kündigungsggrund entfallen Greift der Arbeitnehmer den Arbeitgeber tätlich an, rechtfertigt dies seine fristlose Kündigung LAG Rheinland-Pfalz, 6 Sa 196/08 Rechtsanwalt Kuprat Dresden
Prüfpflicht des Bieters / Käufers Angaben des Verkäufers im Angebot maßgeblich Sittenwidrigkeit LG München I, 34 S 20431/04 Rechtsanwalt Kuprat Dresden
Gutgläubigkeit führt zum berechtigten Vorsteuerabzug bei Karusselgeschäften...EuGH - Urteil v. 06.07.2006 zu Art. 17 der 6. Richtlinie 77/388/EWG...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte mit Urteil vom 09.02.2006 (Az.: V R 22/03) über die umsatzsteuerrechtliche Behandlung des „Sale-and-lease-back“-Verfahren entschieden...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Die Gewerbesteuerbefreiung nach § 3 Nr. 20 Buchst. c GewStG kommt auch dem Besitzunternehmen zugute (BFH, Urteil v. 29.03.2006 - X R 59/00)...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Teilwertabschreibung bei abnutzbaren Wirtschaftsgut nur möglich, wenn der Teilwert des Wirtschaftsguts zum Bilanzstichtag voraussichtlich mindestens für die halbe Restnutzungsdauer unter dem planmäßigen Restbuchwert liegt...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Beiträge zur Altersvorsorge sind derzeit nur beschränkt als Sonderausgaben abziehbar...Gerichtsverfahren vor dem Bundesfinanzhof (Az. X R 45/02 und X R 11/05) und Bundesverfassungsgericht (Az. 2 BvR 2299/04) anhängig...Rechtsanwalt Tino Kuprat...Dresden
Bundessozialgericht, Urteil vom 12.07.2006 (Az.: B 11a AL 55/05 R)...Sperrzeitverhängung der Bundesagentur für Arbeit... befristetes Arbeitsverhältnis... Kündigung... Rechtsanwalt Tino Kuprat... Dresden