Vertragsrecht: Überhöhte Sicherheit in AGB des Auftraggebers

Allgemeine Geschäftsbedingungen Übersicherung Rechtsanwalt Kuprat Dresden

Ein überhöhtes Sicherheitsverlangen des Auftraggebers in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist unwirksam.

Hierauf wies das Landgericht (LG) Wuppertal hin. Konkret ging es um eine Klausel, wonach der Auftraggeber jeweils zehn Prozent von Abschlagszahlungen einbehalten durfte, bis eine Sachmängelsicherheit in Höhe von fünf Prozent der Bruttoabrechnungssumme erreicht war, und der Auftragnehmer zusätzlich eine Erfüllungssicherheit in Höhe von zehn Prozent des Pauschalfestpreises stellen musste. Diese Klausel gewähre dem Auftraggeber kumuliert eine Sicherheit in Höhe von 15 Prozent des Werklohns, um damit Mängel- und sonstige Ansprüche abzusichern. Das sei zuviel des Guten, so das LG. Solche Klauseln in AGB des Auftraggebers seien unwirksam (LG Wuppertal, 17 O 88/07).


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Letztes Update 14.07.2008 | Copyright© Rechtsanwalt Tino Kuprat 2006 | Seite drucken: Vertragsrecht: Überhöhte Sicherheit in AGB des Auftraggebers | Seite einem Freund senden: Vertragsrecht: Überhöhte Sicherheit in AGB des Auftraggebers

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